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Eigentlich wollte ich Rechtsanwaltsgehilfin werden.
Doch dann kam alles anders.
1998 konnte ich den zum Traum
gewordenen eigenen Hut
Modistin wurde ich erst über den Umweg einer Damenschneider-Ausbildung in Hamburg. Danach arbeitete ich sowohl im eigenen Atelier sowie auch für andere Modistinnen, unter anderem in Paris. Ich machte den Meisterbrief, habe Workshops in Zusammenarbeit mit Museen gegeben und arbeite bis heute frei für Berliner Bühnen. Die Räumlichkeiten für den kleinen
Im Jahr 2000 wurde mein Sohn Jonas geboren. In seinem erstem Halbjahr war er immer dabei und viele meiner Kundinnen verfolgen auch heute noch seinen Werdegang. Durch ihn wurde es natürlich nicht einfacher ein beständiger Punkt in der Branche zu werden. Ich freue mich aber über jeden noch so kleinen Schritt vorwärts. 2003 entwickelte ich eine Kollektion für die Industrie. Im Herbst 2005 stellte ich im Hotel Adlon, eine Kollektion mit 30 Modellen aus. Ich arbeite mit einer Auszubildenden und einer Schneiderin zusammen. Eine Materialvorliebe habe ich nicht. Ich freue mich nach jeder Saison auf das kommende Material, sei es Stroh oder Filz. Artfremde Materialien finde ich immer spannend. Das Handwerk ist mir wichtig, das Design entsteht daraus. Je reifer ich werde, desto puristischer wird mein Stil. Der Hang zum nostalgischen, besonders zu den 20er Jahren wird bleiben. |